Ab sofort gehts wieder los. Heute war ein Training in Frankfurt. Vor Ort waren einige Leute aus Frankfurt und Umgebung, Darmstadt, Speyer und Karlsruhe. Hat Laune gemacht und leutet die neue Saison entgültig ein.
Nach dem wenig glorreichen Ültje-Event geht man jetzt anders an die Sache heran. In der bekannten Sendung “Hot Sports” stellt VJ Joko immer wieder einen durchschnittlich Begabten einer Randsportart vor eine große Herrausforderung. Ein Profi nimmt sich zu diesem Zwecken dem Aspiranten an. So auch diesmal, bei Robert aus Potsdam. Andi Kalteis hat ihn gecoached, sein Everest: Die Dame du Lac.
Es geht akrobatisch zu bei Hot Sports. Wird es Robert aus Potsdam gelingen, seine Parkourfähigkeiten zu verbessern und die berühmt, berüchtigte “Dame du Lac” zu bezwingen? Hier handelt es sich hier nicht etwa um eine taffe Gegnerin, sondern um die heftigste Kletterwand im Pariser Parkour-Mekka von Lisses. Ist der Hobby-Traceur, der in seiner Freizeit die Kids aus der Nachbarschaft trainiert, dieser Challenge gewachsen? In dieser Folge werdet auch ihr starke Nerven beweisen müssen.
Erstausstrahlung Samstag, den 15.09.07 um 21:00 Uhr.
Angeblich 21. der Weltmeisterschaft trainiert 15 Personen.
Die junge, freiburger Sportcommunity sportalis veranstaltet einen Parkourworkshop mit Stefan Hinkelmann, ehemaliger Traceur von Parkour Freiburg. In dem bei sportalis veröffentlichten Text wird Hinkelmann als der “21. der Parcours-Weltmeisterschaften in München”bezeichnet. Auffällig ist die Schreibweise mit “c” statt “k”, was auf die ohnehin scharf kritisierte Parcouring-Weltmeisterschaft (wir berichteten) hindeutet. Es heißt weiter, Stefan böte am Sonntag den 09.09.2007 15 Usern der Community die Chance an dem 4-stündigen Workshop teilzunehmen.
Funker alias Sven Feix, Gründer der Freiburger Szene, kommentierte den Fund:
“Ich hab mich ganz klar wegen meiner Philosophie von den Traceuren getrennt.Da wir uns nicht immer einer Meinung waren und verschiedene Ziele hatten.Und nun finde ich das .Damit ist eindeutig klar das ich meine Ziele ganz klar verfehlt habe.“
Stefan alias Doc beschreibt sich auf seiner Homepage unter anderem als
“begeisterten Extremsportler […], der ihnen gerne seine Fähigkeiten zur Verwirklichung ihrer Ideen in den Bereichen Akrobatik, Beratung, Betreuung, Film, Street Stunts, Werbung und Workshops beisteht.“
Der Workshop wird zumindest zu teilen in einer Halle stattfinden. Ein Umstand von dem viele erfahrene Läufer und auch wir abraten, da gerade Beginner später draußen in die Situation kommen sich selbst zu überschätzen. Hallentraining ist nicht mit Out-Door-Training vergleichbar. Ähnlich verhält es sich bekanntermaßen mit Untergrund und Höhe.
Bleibt zu hoffen, dass keiner der Interessierten durch den Workshop gefährdet wird.
Diesen Juni präsentierte sich Parkour Stuttgart mit einem 200m² großen Stand auf dem Kinder- und Jugendfestival 2007 am Eckensee in der Stuttgarter Innenstadt. Andrang und Interesse von Kindern, wie auch von Eltern war sehr groß. Wir hatten ein großes Gerüst aufgebaut, auf dem die Kleinen erste eigene Wege ausprobieren konnten. Es gab einen Pavillon mit Parkour-Videos und zahlreiche Teammitglieder, die jedem Besucher bei Fragen Rede und Antwort standen. Wir bedanken uns nochmal beim Veranstalter für die erfolgreiche Zusammenarbeit und hoffen auf eine Wiedersehen im nächsten Jahr!
Schöne Aktion, wurde auch super angenommen. Auf jeden Fall ein guter Weg, Parkour bekannt zu machen.
Kommerz die Dreitausendneunhundertvierundneunzigste.
Parkour - das ist Adrenalin purein weites Feld. Eine TrendsportartLebenseinstellung, die die Welt erobert. Und immer mit dabeiwas dabei vollkommen unnötig ist: Rauch Ice T, coolness und erfrischendKommerz ganz generell. Nimm dir ein Ice T Time Out vom Alltag und starte hier deine Rauch Ice T Parkour Tour. Lass dich von diesem Sportden Möglichkeiten faszinieren, lerne die Geschichte und die Hintergründe kennen, zieh dir die Rauch Ice T Spots rein trainiere hart und nütz die Chance zu zeigen was in dir stecktdich duch nichts als deine eigene Kreativität einschränken zu müssen …Viel Spaß!
So leitet der Fruchtsafthersteller „Rauch“ seine neueste Public Relations Aktion, die „Ice T Parkour Tour“ ein. Nunja man merkt Fruchtsafthersteller haben nicht unbedingt den Überblick. Man muss zwar anrechnen, dass später auf den Unterseiten auch einige richtige Aussagen getroffen werden, die wahrscheinlich zwar nur reproduziert wurden, aber immerhin. Schließlich hätte dem Autoren selbst bei nur minimaler Auseinandersetzung mit dem Inhalt ihrer Tour der Widerspruch zwischen Einleitung und Unterseiten auffallen müssen. Vielleicht hat man aber auch einfach nur einen ungekonnten Spagat, zwischen reißerischer Anfangstexte zum Kundenfang und Besänftigung der Szene, versucht.
Macht man als Besucher der Homepage allerdings den Fehler in die Bildergalerie zu schauen, weicht der Sanftmut über die zumindest bemühte Darstellung von Parkour einer Mischung aus Unglauben, Wut und Lachanfall. Wurde zwar im Untertext zwischen Freerun und Parkour unterschieden, sind dort Freerunner zu sehen die aus PicUps mit Parkour-Lackierung herumspringen. Backflips, Akrobatik aber kein Parkour. Warum zum Henker nennen all die Finanzgurus ihre PR-Aktionen nicht einfach Ice T Freerun Tour?! Muss denn immer aus dem asketischen Ruf, den sich Traceure durch hartes Training erarbeiten, Geld geschlagen werden?
Nunja, was will man auch von einem Fruchtsafthersteller erwarten.
Das nächste PR-Event von Rauch ist anscheinend am 08. September. Was würde ich lachen, wenn keiner hingehen würde.
Julian Donovan aus Cambridge bewältigte seinen Benefit Crawl
Am vergangenen Samstag den 11. August 2007 hat er sein Vorhaben, eine Strecke im Animalwalk zu bewältigen um Geld für einen gemeinnützigen Zweck zu sammeln, umgesetzt. Von 11 Uhr 20 bis 16 Uhr 30 legte er die Strecke von nicht weniger als 5.79 Kilometer auf allen Vieren zurück. Dabei sammelte er 323 Britische Pfund - also umgerechnet etwa 700 Euro - Spenden zusätzlich zu weiteren 2500 Pfund die im Vorfeld gespendet wurden ein.
Sein gestecktes Ziel von glatten 4 Meilen (6.44 Kilometer) hat er leider nicht mehr erreicht, aber in seinem Blog äußert er sich vollkommen zu Recht zufrieden über das erziehlte Ergebnis. Eine absolut reife Leistung, die den Grundsatz “être fort pour être utile” wirklich umsetzt. Die deutsche Szene kann sich eine Scheibe abschneiden.
Seine Route ist im Bild rot eingezeichnet. Blau ist die Strecke, die er nicht mehr geschafft hat.
Ein Video gibt es ebenfalls von dem Benefit Event.
Die Rucksacktour durch Schweden in diesem Jahr steht fest.
Jedenfalls, dass es sie gibt und dass sie durch Schweden geht. Nach 13 Jahren Schule und Ausbildung wird es Zeit mal was grundlegend anderes zu erleben. Für mich steht schonmal fest, dass ich um jeden Preis dabei sein werde. Daniel (Heimdall) wird vermutlich auch dabei sein wie auch noch ein weiterer Freund der nicht im unbound! Team ist. Noch haben wir keine feste Planung, dafür ist die ganze Abisache noch zu ungewiss.
Fest steht, die Gruppe wird klein sein. Drei vielleicht auch 4-5 Leute. Ab zwei Zelten wird es schon schwerer mit dem Jedermannsrecht.
Jedenfalls sind wir schon dabei ein paar Routen auszuschauen, Material und Kosten zu überschlagen und Pläne zu fassen.
Mal sehen was sich so ergibt.
Ansonsten weiterhin Parkour-Winterpause und Krafttraining 3 mal die Woche.